dnssec_check: DNSSEC-Status-Pruefung fuer Bash und PowerShell

Neue Skripte dnssec_check (Bash, dig) und dnssec_check.ps1 (PowerShell,
Resolve-DnsName): pruefen fuer hinterlegbare Domains den DNSSEC-Status
(aktiv/inaktiv/fail) inkl. Resolver-Selbsttest. README erweitert.

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2026-07-10 19:13:36 +02:00
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@@ -121,3 +121,64 @@ powershell -ExecutionPolicy Bypass -File C:\Tools\dig.ps1 example.com MX
- Das Skript benötigt das Modul `DnsClient` (`Resolve-DnsName`), das unter Windows standardmäßig vorhanden ist.
- Die Standardausgabe orientiert sich am `dig`-Format mit `QUESTION`- und `ANSWER SECTION`.
- Mit `+short` werden nur die reinen Antwortwerte ausgegeben (eine pro Zeile).
---
# dnssec_check — DNSSEC-Status prüfen
Prüft für eine hinterlegbare Liste von Domains, ob **DNSSEC aktiviert und gültig
signiert** ist, und testet vorab, ob der abgefragte Resolver überhaupt validiert.
Es gibt zwei funktionsgleiche Varianten:
| Datei | Plattform | Werkzeug |
|-------|-----------|----------|
| `dnssec_check` | Linux/macOS (Bash) | `dig` (Paket `bind9-dnsutils`) |
| `dnssec_check.ps1` | Windows (PowerShell 5.1+) | `Resolve-DnsName` (Modul `DnsClient`) |
## Status-Werte
| Status | Bedeutung |
|--------|-----------|
| `aktiv` | Domain ist DNSSEC-signiert und wird vom validierenden Resolver korrekt ausgeliefert |
| `inaktiv` | Domain ist **nicht** signiert (kein DNSSEC) |
| `fail` | DNSSEC vorhanden, aber Validierung schlägt fehl (SERVFAIL) |
Der Test ist nur aussagekräftig gegen einen **validierenden** Resolver (z. B. der
interne BIND mit `dnssec-validation auto;`). Beide Skripte führen daher zuerst
einen **Selbsttest** aus: `dnssec-failed.org` muss scheitern, `isc.org` muss
signiert auflösen. Schlägt der Selbsttest fehl, wird gewarnt.
## Bash (Linux/macOS)
```bash
sudo apt install bind9-dnsutils # falls dig fehlt
chmod +x dnssec_check
./dnssec_check # hinterlegte Liste, Resolver 127.0.0.1
./dnssec_check -r 192.168.1.10 # anderer Resolver
./dnssec_check --self-check # nur Resolver-Validierung prüfen
./dnssec_check isc.org citeq.de # nur diese Domains
```
## PowerShell (Windows)
```powershell
.\dnssec_check.ps1 # hinterlegte Liste, Resolver 127.0.0.1
.\dnssec_check.ps1 -Resolver 192.168.1.10
.\dnssec_check.ps1 -SelfCheck # nur Resolver-Validierung prüfen
.\dnssec_check.ps1 isc.org citeq.de # nur diese Domains
```
> Hinweis: `Resolve-DnsName` liefert das AD-Header-Flag nicht zurück. Die
> PowerShell-Variante wertet daher das Vorhandensein von **RRSIG-Records** aus.
> Ob der Resolver wirklich validiert, klärt der Selbsttest.
## Domains hinterlegen
Die zu prüfenden Domains stehen direkt im Skript:
- Bash: Array `DOMAINS=( … )` im Kopf
- PowerShell: `$DefaultDomains = @( … )` im Kopf
## Exit-Code (für Monitoring / cron / Scheduled Task)
`0` = kein `fail`, `1` = mindestens eine Domain `fail`. Der reine Selbsttest gibt
`0` (validiert), `1` (validiert nicht) bzw. `2` (Resolver nicht erreichbar) zurück.